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FAQs zu WLAN-Verbindungen

FAQs zu WLAN-Verbindungen

Die in diesen FAQs erklärten Router-Einstellungen können aufgrund der vielen unterschiedlichen Router und Router-Menüs nur allgemein gehalten werden. Die jeweils spezifischen Einstellungen verrraten aber die Handbücher.

    • Können Sonderzeichen in SSID und WLAN-Kennwort verwendet werden?

    • Sonderzeichen und auch Umlaute führen häufig zu Fehlern bei WLAN-Scanfunktion der beteiligten Geräte. Auf der sicheren Seite bist Du, wenn beim Funknetznamen (SSID) und auch beim WLAN-Kennwort die verwendeten Zeichen auf die Bereiche a–z, A–Z und 0–9 beschränkt werden.
    • Warum findet mein Gerät den WLAN Router im 5 GHz Bereich nicht?

    • Es gibt Treiber die DFS (Dynamic Frequenzy Selection) nicht beherrschen. und lediglich die 5 GHz Kanäle 36 bis 48 finden. Wenn ein DFS-fähiger Router einen höheren, weil freien Kanal festlegt, findet der Adapter das WLAN nicht.  Einzige Abhilfe ist im Router einen Kanal fest einzustellen, was aber wieder zu Überschneidungen mit anderen WLAN- Netzen führen kann (In Deutschland stehen für DFS die Kanäle 52 - 64 und 100 - 140 zur Verfügung).
    • Wie sichere ich mein WLAN-Netz?

    • Zunächst sollte das voreingestellte Benutzer-Kennwort des Routers geändert werden. Die Standardkennwörter stellen oft keinen wirklichen Schutz dar. Viele lassen sich mithilfe einer Suchmaschine herausfinden. Ersetze auch unbedingt das werksmäßig eingestellte WLAN-Kennwort durch ein eigenes.

      Als Verschlüsselung ist WPA2-PSK mit AES (Verschlüsselungsmethode) die erste Wahl. Hier vergeben die Router-Hersteller allerdings verschiedene Namen.

      Zur einfachen Verbindung bieten viele WLAN-Geräte eine WPS-Taste. Diese Funktion sollte nach Kopplung der Geräte im Router deaktiviert werden.

      Halte die Firmware des Routers und die Treiber der verwendeten Geräte aktuell. In vielen Routern lässt sich die Suche nach der aktuellsten Firmware automatisieren.

      Router bieten die Möglichkeit, die zugriffsberechtigten Geräte einzuschränken. Dazu wird eine eindeutige Kennung (MAC-Adresse) verwendet, die jede Netzwerkkarte ab Werk erhält und von einem MAC-Filter im Router ausgewertet wird. Nur die dem Filter bekannten also manuell eingegeben MAC-Adressen erhalten Zugriff. Diese Filter stellen aber für professionelle Hacker kein echtes Hindernis dar, halten jedoch zumindest unbedarfte Nachbarn aus dem Netz.

      Deaktiviere die Fernkonfiguration des Routers, sofern vorhanden.
    • Was kann ich tun, wenn ich über das WLAN nicht ins Internet komme?

    • Überprüfe zuerst die offensichtlichen Fehlerquellen.

      Leuchtet die DSL-Status-LED am Router? Wenn nicht, liegt eventuell eine Netzstörung vor. Das kann nur ein Anruf bei Deinem Provider klären. Zuvor sollten aber die Kabel (DSL-Kabel TAE auf  RJ45) überprüft und der Router neu gestartet werden.

      In der Regel zeigen Router in ihren Einstellungen eine Statusseite an. Sieh im Handbuch nach, wie diese bei Deinem Router aufgerufen wird, wenn Dir die Vorgehensweise nicht bekannt ist. Dieser Seite kannst Du eventuell Hinweise auf die Art des Fehlers entnehmen und damit in einer Suchmaschine nach Lösungen suchen oder hier in der Community nachfragen.

      Hast Du mehrere Geräte mit Internetzugang, wie Smartphone und Notebook oder PC? Teste, ob der Fehler bei allen auftritt. Das deutet auf Probleme mit Router oder Access-Point hin. Auch in diesem Fall sollten Router oder Access-Point neu gestartet werden.

      Kommt nur ein bestimmtes Gerät nicht ins Internet, starte dieses neu. Bleibt das erfolglos, suche in den Einstellungen, ob dein WLAN-Netz gefunden wird. Werden keine Netze angezeigt, hilft bei Notebooks oder PCs oft eine Neuinstallation der Treiber. Bei Android Tablets oder Smartphones kann testweise auf die Werkseinstellung zurückgegangen werden, um einen Hardware-Defekt auszuschließen.
    • Wie finde ich die MAC-Adresse einer WLAN-Karte?

    • Rufe unter Windows eine Eingabekonsole auf. Drücke dazu die Windows-Taste + r. Tippe cmd ein und bestätige mit Enter. Schreibe dann ip-config /all und bestätige wieder mit Enter.
      ipconfig-1.fw.png
      Scrolle bis zum Eintrag Drahtlos-LAN-Adapter WiFi. Die MAC-Adresse wird in der Auflistung als Physische Adresse bezeichnet. Sie besteht aus sechs jeweils zwei Zeichen breiten Blöcken, getrennt durch Minuszeichen.
      ipconfig-2.fw.png
      Unter aktuellen Android-Versionen findest Du die MAC-Adresse unter Einstellungen ➜ Geräteinformationen ➜ Status: WLAN-MAC-Adresse.
    • Wie kann ich den WLAN Empfang verbessern?

    • Einen geeigneten Router-Standort finden.

      Am besten steht der Router möglichst zentral und erhöht zwischen den verwendeten Geräten. Dabei ist zu beachten, dass Funkwellen durch verschiedene Materialien abgeschwächt, gestreut oder reflektiert werden. Zwischenwände und Mauern schwächen ein WLAN-Signal erheblich.

      Auch die richtige Ausrichtung der Antennen verbessert den Empfang. WLAN-Antennen strahlen ihre Signale über der senkrechten Achse aus. Die Antennen sollten deshalb nicht auf das Zielobjekt zeigen, sondern im rechten Winkel dazu stehen. Eine waagerechte Position optimiert den WLAN-Empfang für andere Stockwerke, eine senkrechte den im selben Geschoss.
      Hat der Router keine externen Antennen, kann alleine durch das Drehen des Gerätes unter Umständen eine deutliche Verbesserung ereicht werden.

      Zum Messen der Signalstärke können sich Besitzer einer Fitz!Box von Google Play die Fritz!App WLAN herunterladen. Besitzer anderer Router nehmen dazu beispielsweise den WiFiAnalyzer (open source).

      Potentielle Störquellen entfernen.

      Potentielle Störquellen sind vor allem Geräte, die ebenfalls im 2,4 oder 5 GHz Bereich funken. Dazu gehören beispielsweise Mikrowellenherde, schnurlose Telefone, drahtlose Videotransmitter, Funklautsprecher. Geräte dieser Art können testhalber ausgeschaltet oder entfernt werden, um zu prüfen, ob sie sich negativ auf den WLAN-Empfang auswirken.

      Router-Firmware aktualisieren.

      Die Firmware des Routers sollte nicht nur aus Sicherheitsgründen aktuell gehalten werden. Häufig fließen in die Updates auch technische Verbesserungen ein. Ob ein Firmware-Update verfügbar ist, lässt sich in der Regel in der Benutzeroberfläche des Routers überprüfen. Melde dich am Router an und suche im Menü nach Begriffen wie Aktualisierung oder Update. Das Update lässt sich meist mit einem Klick herunterladen und installieren. Nach dem Update ist ein Neustart erforderlich. Die Zugangsdaten für das Internet bleiben in den meisten Router-Modellen dabei erhalten.

      Maximale Signalstärke einstellen.

      Viele Router bieten in ihren Einstellungen eine manuelle Konfiguration der Sendeleistung an. Damit lässt sich die Signalstärke des WLAN-Signals verbessern, falls sie nicht bereits auf 100% steht.

      Den WLAN-Kanal ändern.

      In Mehrparteienhäuser kann das WLAN-Signal erheblich gestört werden, wenn ein Funkkanal von vielen Parteien gleichzeitig verwendet wird. Die unter Einen geeigneten Router-Standort finden genannten Apps können helfen, die Auslastung der einzelnen Kanäle zu prüfen. In den Router-Einstellungen kann dann ein anderer Kanal fest eingestellt werden, der weniger stark genutzt wird. Für die Standards 802.11g/n sollte ein Kanal aus 1, 5, 9 oder 13 gewählt werden, weil bei diesen eine Überlappung mit anderen vermieden wird. Jeder Kanal überlappt abhängig vom verwendeten Standard auf mehrere andere.

      Das 5 GHz-Frequenzband verwenden.

      Moderne Router bieten zwei Frequenzbereiche (2,4 GHz und 5 GHz) an, die wahlweise verwendet werden können. Der 5 GHz-Bereich ist in der Regel weniger ausgelastet, bietet Geschwindigkeitsvorteile, ist aber weniger robust, wenn Wände oder Decken durchquert werden müssen. Voraussetzung für den 5 GHz-Betrieb ist natürlich, dass alle beteiligten Geräte auf dem 5 GHz Band funken können.
      Unter Windows kann das für WLAN-Karten wie folgt herausgefunden werden:
      Drücke die Windows-Taste + r
      Tippe cmd ein und bestätige mit Enter
      Schreibe dann: netsh wlan show drivers und bestätige erneut mit Enter
      netsh-1.png
      Suche den Abschnitt Unterstützte Funktypen.  Wenn der Netzwerkadapter 802.11a, 802.11ac und/oder 802.11n Netzwerkmodi unterstützt bedeutet dies, dass die WLAN-Karte im 5 GHz-Bereich funken kann.
      Zur besseren Unterscheidung bei der Netzauswahl können für die SSID der beiden Frequenzbereiche unterschiedliche Namen vergeben werden.
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Letzte Aktualisierung:
‎30.10.2018 09:46
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