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Metadaten

Metadaten

 


Definition

Metadaten oder Metainformationen sind strukturierte Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten.

 

Bei den durch Metadaten beschriebenen Daten handelt es sich oft um größere Datensammlungen wie Dokumente, Bücher, Datenbanken oder Dateien. So werden auch Angaben von Eigenschaften eines
einzelnen Objektes (beispielsweise „Personenname“) als dessen Metadaten bezeichnet.

 

Anwendern von Computern ist oft nicht bewusst, dass Daten über nicht unmittelbar erkennbare Metadaten verfügen und dass diese unter Umständen einen größeren Nutzen für Computerkriminelle
oder Behörden haben als die Daten selbst.

 

Beispiele:

Typische Metadaten zu einem Buch sind beispielsweise der Name des Autors, die Auflage, das Erscheinungsjahr, der Verlag und die ISBN. Zu den Metadaten einer Computerdatei gehören unter
anderem der Dateiname, die Zugriffsrechte und das Datum der letzten Änderung.

 

Unterscheidung zwischen Daten und Metadaten:

Während der Begriff der Metadaten relativ neu ist, ist das Prinzip der Verweisung und der formalen Vorgaben schon jahrhundertelange bibliothekarische Praxis. Eine gültige Unterscheidung zwischen Metadaten und gewöhnlichen Daten existiert allerdings nur für den speziellen Fall, da die Bezeichnung eine Frage des Standpunkts ist. Für den Leser eines Buches sind der Inhalt die eigentlichen Daten, während der Name des Autors oder die Nummer der Auflage Metadaten sind. Für den Herausgeber eines Bücherkatalogs sind diese beiden Angaben dagegen Eigenschaften von Büchern allgemein, „Autor“ und „Auflagennummer“ sind Metadaten, die konkreten Ausprägungen („Karl May“, „17“) sind für ihn die eigentlichen Daten.

 


Referenzen

  1. Wikipedia: Metadaten

 

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Letzte Aktualisierung:
‎14.05.2020 10:35
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