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Cache

Cache

 


Definition

Cache bezeichnet in der Informationstechnik einen schnellen Pufferspeicher, der (wiederholte) Zugriffe auf ein langsames Hintergrundmedium oder aufwendige Neuberechnungen zu vermeiden hilft. Daten, die bereits einmal geladen oder generiert wurden, verbleiben im Cache, so dass sie bei späterem Bedarf schneller aus diesem abgerufen werden können. Auch können Daten, die vermutlich bald benötigt werden, vorab vom Hintergrundmedium abgerufen und vorerst im Cache bereitgestellt werden.

 

Dem Verwender bleibt in der Regel der Cache und seine Ersatzfunktion für das angesprochene Hintergrundmedium verborgen. Wer das Hintergrundmedium verwendet, muss Größe oder Funktionsweise des Caches prinzipiell nicht kennen, denn der Cache wird nicht direkt angesprochen. Der Verwender ruft Daten von einem Hintergrundmedium ab, z. B. einer Festplatte, stattdessen „antwortet“ jedoch der Cache genau auf die Art und Weise, wie auch das Hintergrundmedium geantwortet, also Daten geliefert hätte. Wegen der Unsichtbarkeit dieser zwischengeschalteten Einheit spricht man auch von Transparenz.

 

Caches können als Hardwarestruktur (beispielsweise als Hauptspeicherchips) oder Softwarestruktur (beispielsweise als temporäre Dateien oder reservierter Speicherplatz) ausgebildet sein.

 

Praktisch ist der Cache eine gespiegelte Ressource, die stellvertretend für das Original sehr schnell bearbeitet/verwendet wird.


Referenzen

  1. Begriffserklärung Cache in der Wikipedia

 

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Letzte Aktualisierung:
‎30.09.2020 15:28
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