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Drahtloses Medienstreaming per AirPlay, Chromecast, DLNA und Miracast

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Drahtloses Medienstreaming per AirPlay, Chromecast, DLNA und Miracast

Worum geht es?

 

Das drahtlose Streaming von Medieninformationen (Fotos, Musik, Videos) oder des ganzen Bildschirms wird für viele Anwender immer interessanter. Da gibt es den neuen Fernseher, der DLNA kann - oder bei Geräten ist möglicherweise die Rede von Miracast. Bei Apple gibt es Apple TV und AirPlay - und Google feiert gerade Erfolge mit dem Chromecast-Stick.

 

Oder auf einen Nenner gebracht: Wie kann ich von meinem (Medion) Android-Tablet oder Windows-Rechner Fotos, Musik, Videos sowie ggf. den gesamten Bildschirminhalt auf eine zweite Anzeige (TV-Gerät, Projektor, HDMI-Monitor) übertragen? Dabei soll das Ganze drahtlos erfolgen (es kommt also kein HDMI-Kabel, ggf. mit SlimPort- oder MHL-Adaptern zum Einsatz).

 

Die Stichwörter in diesem Zusammenhang sind AirPlay, Chromecast, DLNA und Miracast. Aber wo starten, wenn man einen Überblick will? Was versteckt sich hinter AirPlay, Chromecast, DLNA und Miracast? Kann ich meinen Fernseher eventuell mit kleinem Geld für DLNA, Miracast, AirPlay etc. nachrüsten? Was sollte ich wissen, wenn ich MIracast verwenden will? Welche Miracast-Dongles halten, was sie versprechen?

 

Fragen über Fragen - auf die ich ein paar Antworten geben und auf weiterführende Informationen verweisen möchte.

 

Was ist AirPlay?

 

AirPlay ist eine Technologie, die Apple zur drahtlosen Übertragung von Medieninhalten entwickelt hat. Man kann von einem iPhone oder iPad direkt Fotos, Musik oder Videos (oder sogar den gesamten iOS-Bildschirm) auf einen AirPlay-Empfänger drahtlos übertragen. Mit Apple-TV steht ein entsprechender Empfänger bereit, der sich per HDMI-Kabel an das heimische TV-Gerät anschließen lässt.

 

Aber: Apple lizenziert AirPlay auch an andere Hersteller. Mit den richtigen Apps und der richtigen Hardware kann man auch außerhalb der Apple-Welt AirPlay verwenden. Im Blog habe ich verschiedene Artikel, in denen ich zeige, wie AirPlay mit Android bzw. diversen HDMI-Empfängern funktioniert.

 

Dabei lässt sich sogar ein Windows-Rechner als AirPlay-Empfänger einsetzen (ich nutze hier gerade einen Medion Akoya P6214T als AirPlay-Receiver, um den iOS-Bildschirms eines iPad auf den Akoya zu spiegeln und ein Videotraining zum Thema AirPlay aufzunehmen). Interessierte Leser möchte ich zum Einstieg auf die Artikelreihe unter folgendem Link verweisen, die die diversen Möglichkeiten beleuchtet.

 

AirPlay mit Apple-TV und HDMI-Sticks nutzen – Teil 1

 

Was ist Chromecast?

 

Chromecast ist ein kleiner HDMI-Empfangsstick, der von Google für ein paar Euro angeboten wird. Mit einem TV-Gerät verbunden, lassen sich Medieninhalte von Android-Geräten, aber auch aus dem Google Chrome-Browser unter Windows, OS X und ggf. unter iOS auf den Empfänger streamen.

 

Ursprünglich war es nur zum Streaming von Onlineinhalten (YouTube & Co.) gedacht. Mit geeigneten Apps lassen sich aber auch lokale Mediendateien an den Chromecast-Stick übertragen. In neueren Android-Versionen ist sogar das Spiegeln des gesamten Bildschirms an den Chromecast-Empfänger möglich.

 

Auch hier mein Verweis für interessierte Leser auf diese Artikelreihe.

 

Neues Spielzeug: Chromecast-HDMI-Stick – Teil 1 

 

Was versteckt sich hinter DLNA?

  

Das Kürzel DLNA steht für Digital Living Networking Alliance, ein 2003 gegründeter Zusammenschluss verschiedener Hersteller. Ziel des DLNA-Konsortiums ist es, einen herstellerübergreifenden Standard zur Drahtlosübertragung (Streaming) von Multimediadaten (Fotos, Musik, Video) zwischen verschiedenen Geräten (Smartphones, Tablet PCs, Desktops und TV-Geräten) zu schaffen.

 

Zwischenzeitlich wird DLNA von einem breiten Gerätespektrum unterstützt. Moderne TV-Empfänger können heute DLNA-Streming empfangen. Im Blog habe ich mich in verschiedenen Artikeln über das Thema DLNA ausgelassen. Zum Einstieg hilft vielleicht die Artikelreihe hier:

 

DLNA im hands-on-Experiment

 

Was muss ich zu Miracast wissen?

 

Unter dem Kürzel Miracast verbirgt sich ein weiterer, herstellerübergreifender Standard zur drahtlosen Übertragung von Videobild und Ton. Android (ab Version 4.2.2) und Windows 8.1 unterstützen Miracast vom Betriebssystem. Dann lässt sich der gesamte Bildschirm des Geräts auf einen Miracast-Empfänger übertragen.

 

Das Ganze funktioniert aber nur, wenn eine geeignete Hardware (wie ein Google Nexus 4, ein Samsung Galaxy S4 etc.) vorhanden ist. Ich habe die letzten Medion-Geräte der Serie Akoya - konkret Akyoa P2212T, Akyoa P2214T und Akyoa P6214T bezüglich Miracast im Test gehabt. Mit Windows 8.1 Update waren alle Geräte in der Lage, den Bildschirm an einen geeigneten Miracast-Empfänger zu übertragen. Problem ist der Terminus "geignet" - denn es gibt einige Miracast-Empfänger, die leider nicht wirklich kompatibel sind.

 

Zum Einstieg möchte ich interessierte Leser auf die folgenden Blog-Artikel zu den oben genannten Geräten verweisen. Dort ist auch beschrieben, wie das mit Miracast funktioniert.

 

Medion Akoya P2212T: Streaming mit Miracast – Teil 2

MEDION AKOYA S6214T: Miracast im Test

Hama Wireless Screenshare: Miracast unter Windows 8.1 – Teil 2 (Akoya P2214T als Testgerät)

 

Die obigen Ausführungen geben allerdings nur einen kurzen Abriss auf die Thematik und die verlinkten Artikel beleuchten nur einige Aspekte. Ich habe mich mit dem Thema Medienstreaming per AirPlay, Chromecast, DLNA und Miracast im Blog in verschiedenen Artikeln auseinander gesetzt und unterschiedliche Empfänger getestet. interessierte Leser möchte ich auf den folgenden Sammelartikel verweisen, der auf viele Fragen eingeht und auf relevante Artikel mit konkreten Tests sowie HowTos (z.B. DLNA oder Miracast mit Android und Windows) hinweist.

 

Hands on: Streamcasting mit DLNA, Miracast, Airplay & Co.

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